Untersuchungsanlässe

Bundesanstalt für Straßenwesen

Auszug aus der Begutachtung der Fahreignung 2019

Die Jahresstatistik vermittelt einen Überblick über die Verteilung der verschiedenen Anlassgruppen, die einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) zugewiesen werden, sowie eine Zusammenfassung der Ergebnisse der MPU-Gutachten.

statistik_bast_2014

Im Jahr 2019 führten die 14 aktiven Träger der bundesdeutschen Begutachtungsstellen für Fahreignung (BfF) insgesamt 86.177 medizinisch-psychologische Untersuchungen durch. Mit fast 40% bilden die Alkohol-Fragestellungen nach wie vor die stärkste Anlassgruppe der MPU-Gutachten. Wie im Vorjahr bilden die zusammengefassten drogenbezogenen Untersuchungsanlässe „Drogen und Medikamente“ mit 31% eine größere Anlassgruppe als die erstmals Alkoholauffälligen (25%), gefolgt von „Verkehrsauffälligkeitenohne Alkohol“(18 %). Körperliche und/oder geistige Mängel waren selten Anlass für eine Begutachtung (1%). Sämtliche übrigen Anlässe ergaben für das Jahr 2019 in der Summe 11%.

(Quelle: BASt, Bundesanstalt für Straßenwesen / Oktober 2020, Dr. Simone Klipp)


In dem Tortendiagramm wurden folgende Anlassgruppen zusammengefasst: “Körperliche und geistige Mängel“ und “Neurologisch-psychiatrische Mängel“ wurden zu “Körperlichen Mängeln“ zusammengefasst. “Verkehrsauffälligkeiten“ und “Allgemeine Verkehrsauffälligkeit” in Kombination mit “Sonstigen strafrechtlichen Auffälligkeiten“ wurden zu “Verkehrsauffällige ohne Alkohol“ zusammengefasst. “Betäubungsmittel- und Medikamentenauffällige“, “Alkohol in Kombination mit “Sonstigen Drogen & Medikamenten“ und “Sonstige Drogen & Medikamente” in Kombination mit “Allgemeinen Verkehrsauffälligkeiten“ wurden zu “Drogen & Medikamente“ zusammengefasst. “Auffälligkeit bei der Fahrerlaubnisprüfung“, “Sonstige strafrechtlich Auffälligkeiten“, “Sonstige Mehrfachfragestellungen“, “Vorzeitige Erteilung der Fahrerlaubnis“, “Fahrlehrerbewerber“ und “Sonstige Anlässe“ wurden zu “Sonstige Anlässe“ zusammengefasst. Abweichung von 100% durch Rundung.